Biografie

Christa Nippe (Autorin)


 

Ich wurde wenige Tage vor dem Ende der Berliner Blockade geboren. Die Eltern standen noch lange unter dem Eindruck der Kriegserlebnisse.
Infolgedessen war die politische Entwicklung in Berlin, der Kalte Krieg, der Bau der Mauer ständiges Thema. Die Teilnahme an den großen Demonstrationen in Berlin (1. Mai, 17. Juni, Kennedy-Besuch, usw.) war eine Selbstverständlichkeit.
Da ich zum Abiturjahrgang 1968 gehörte, setzte ich mich mit dem Gedankengut der revoltierenden Studenten auseinander, was zu großen Auseinandersetzungen innerhalb der Familie führte.

Bei alldem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man als Bürger in einer Demokratie die Möglichkeit hat, Dinge zu verändern.

 

Ich finde es bedrückend, dass

 jedes vierte Kind in unserer Stadt in Armut lebt.

 

Viele dieser Kinder haben nicht die Möglichkeit, sich aus eigener Kraft aus diesem Zustand zu befreien. Sie erleben die Abhängigkeit von Zuwendungen des Staates und lernen nicht, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, denn dazu gehören Erfahrungen und Weltwissen, das man sich nur aneignen kann, wenn man in die Welt hinaus geht und sich dort umsieht. Das kostet Geld. Selbst das, was die Schule über den reinen Unterricht hinaus anbietet, können sie oft aus Geldmangel nicht annehmen.

 

Ich mische mich ein!

 

 

 

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